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Spielerisch fit: Generationenpark Bad Soden

BAD SODEN Manche Geräte im Generationenpark Bad Sodens können auch von Menschen benutzt werden, die im Rollstuhl sitzen. Karl-Otto Meyer kann etwa am Motoriktrainer üben.
Von Julia Weigelt

Leicht fällt es Karl-Otto Meyer nicht, den roten Ring entlang der grauen Führungsstange zu schieben. Meyer sitzt im Rollstuhl, er ist querschnittsgelähmt.„Vor einem dreiviertel Jahr bin ich nach Bad Soden gezogen“, erzählt der 75-Jährige. Vorher hat er in Gedern gewohnt. Doch weil das Grundstück zu groß und das Haus nicht an seine Bedürfnisse angepasst war, kam Meyer in die Kurstadt. Zusammen mit seiner Frau wohnt er jetzt in einer Wohnung, die behindertengerecht ausgebaut ist.

„Zwei JahreGroßansichthaben wir nach etwas Passendem gesucht“, berichtet Karl-Otto Meyer, während er den roten Ring langsam vorwärts schiebt. Dabei sollte das Plastikteil das Metall nicht berühren, wie bei der TV-Show „Der heiße Draht“ früher. Gefunden haben die Meyers dann eine Wohnung in Bad Soden. „Hier habe ich ein ansprechendes Umfeld“, erzählt der Senior.

„Ich fahre jeden Tag durch den Kurpark“

Der Mann sitzt zwar im Rollstuhl, ist aber dennoch aktiv. „Ich fahre jeden Morgen eine Runde durch den Kurpark“, erzählt er. Dabei kann er ab sofort im Generationenpark an den Geräten trainieren, die auch für behinderte Menschen zu erreichen sind.Der städtische Behindertenbeauftragte Winfried Kirchner schaut Meyer zu, wie er am Motoriktrainer übt. Kirchner freut sich, dass hier auch Menschen gedacht wurde, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind.